Bildunterschrift Thomas Schnelle MdL (1. Reihe, 1.v.l.), Dr. Jan Heinisch (1. Reihe, 2.v.l.), Stefan Lenzen MdL (1. Reihe, 3.v.l.);
Bildunterschrift Thomas Schnelle MdL (1. Reihe, 1.v.l.), Dr. Jan Heinisch (1. Reihe, 2.v.l.), Stefan Lenzen MdL (1. Reihe, 3.v.l.);
Auf Einladung von Stefan Lenzen begrüßten die Heinsberger Landtagsabgeordneten Vertreterinnen und Vertreter der Heimatvereine aus dem Kreis im nordrhein-westfälischen Landtag. Im Rahmen eines heimatpolitischen Dialogs fand ein erster Erfahrungsaustausch zum Heimatförderprogramm des Landes NRW statt. Unter dem Slogan ‚Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet‘ stehen im Landeshaushalt bis 2022 rund 150 Millionen Euro für die Gestaltung von Heimat zur Verfügung. Als Experten konnte der Staatssekretär im Heimatministerium, Dr. Jan Heinisch, gewonnen werden.

Die Heimatförderung in Nordrhein-Westfalen umfasst fünf Elemente. Mit dem Heimat-Scheck sollen kleine, häufig spontane, Ideen gefördert werden. Mit dem Heimat-Preis können Kommunen Organisationen bzw. Projekte auszeichnen. Heimat-Werkstätten sollen Menschen miteinander ins Gespräch bringen, was ihre Heimat prägt und ausmacht. Der Heimat-Fonds unterstützt die Spendenakquise von Vereinen und Initiative. Mit dem Heimat-Zeugnis soll die Schaffung von Lern-Orten, an denen Heimat(geschichte) erfahrbar wird gefördert werden. Zu solchen ‚Zeugen‘ gehören auch virtuelle Museen über historische Orte.
 
„Wir wollen Heimat fördern und zwar im Respekt vor ihrer Vielfalt, egal, wo ein Mensch herkommt oder hingeht“, führt Lenzen die Intention des Förderprogramms aus. „Mir ist es wichtig, nach dem Start des Programms die Erfahrungen unserer Heimatvereine kennenzulernen. Nur durch den Austausch mit den ehrenamtlichen Praktikern wird die Heimatförderung langfristig zu einem Erfolg.“ Die hohe Zahl an Anträgen zeige, „dass das Programm von den Kommunen und Vereinen angenommen wird. Mit der Umsetzung der verschiedenen Projekte wird unsere vielfältige Heimat sichtbarer und erfahrbarer gemacht“, zeigt sich Schnelle erfreut. „Das Heimatprogramm ist auch eine Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Tagtäglich engagieren sich Frauen und Männer für unsere Heimat. Sie stärken mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft und die Gemeinschaft in vielfältiger Art und Weise“, so Lenzen abschließend.

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