NRW zeigt Respekt

Start der Kampagne gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte

(v.l.n.r.) Thomas Schnelle MdL, Christos Katzidis MdL, Gregor Golland MdL, Innenminister Herbert Reul, Verena Schäffer MdL, Staatsekretär Jürgen Mathies, Sven Wolf MdL, bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne.
(v.l.n.r.) Thomas Schnelle MdL, Christos Katzidis MdL, Gregor Golland MdL, Innenminister Herbert Reul, Verena Schäffer MdL, Staatsekretär Jürgen Mathies, Sven Wolf MdL, bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne.
Mehr als 100.000 haupt- und ehrenamtliche von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften sorgen täglich für Sicherheit in unserem Land.Neben ihrem Einsatz sehen sie sich Konfrontationen bis hin zu Gewaltangriffen ausgesetzt. Einsatzkräfte werden beleidigt, bespuckt, getreten oder geschlagen.

Solche Angriffe sind Angriffe auf unsere Gesellschaft, auf unseren Rechtsstaat und unsere Werte. Daher verfolgt die NRW-Koalition das bereits im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel diese Gewalt zu bekämpfen.

Seit die NRW-Landesregierung im Zuge des „Aktionsplans Gewalt gegen Einsatzkräfte“ eine Meldepflicht bei körperlicher Gewaltanwendung gegen Rettungskräfte eingeführt hat, steigen die Zahlen gemeldeter Fälle signifikant. Daher entschieden sich die Fraktionen von CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag im Haushalt 2019 weitere 100.000 € für eine großangelegte Öffentlichkeitskampagne bereit zu stellen, um auf den mangelnden Respekt aufmerksam zu machen und für mehr Solidarität für die Einsatzkräfte zu werben.

Am 25.08.2020 startete die Kampagne des Innenministeriums, bei der als erster Schritt 30.000 Pins hergestellt wurden, auf denen der Slogan „NRW zeigt Respekt“ steht. Die Bürgerinnen und Bürger können sie ab sofort über die Website des Innenministeriums (www.im.nrw.de) kostenfrei bestellen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Thomas Schnelle äußert sich zu der Kampagne wie folgt: „Aggressives Verhalten gegen Einsatzkräfte wird immer häufiger beobachtet. Die Kampagne ist ein guter Schritt, um ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit dafür zu schaffen, dass dies eine beunruhigende Tatsache ist, die dem gesellschaftlichen Klima und der Sicherheit in unserem Land schadet. Gewalt gegen Einsatzkräfte ist eines der wichtigsten Themen der inneren Sicherheit und nur gemeinsam können wir dagegen angehen.“

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